Die Straße meines Herzens

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s ist dunkel. Vollkommene Stille. Kein Blatt, das, durch einen Windhauch bewegt, zu Boden fällt. Kein Plätschern eines verirrten Tränentropfens, der in das tiefblaue, unergründliche Meer meiner Träume fällt und dort sanfte Schwingungen freisetzt, die sich anschließend in ihrer Vollkommenheit um ihren Ursprung ausbreiten. Ihn umschließen, umzingeln. Sich entfernen und im Nichts verschwinden. In der unendlichen Weite des Nichts. Des alles erfüllenden Nichts, das nicht ist. Das Nichts, das es nicht zu geben scheint. Das Nichts, das da ist, indem es nicht da ist. Das Nichts, das es nicht gibt. Eine unendlich große Fülle von Nichts. Ein Nichts, das nicht ist und dennoch existiert.
Ich gehe in diesem Nichts. Laufe vor mich hin. Träume. Achte nicht auf den Weg. Gehe einfach. Gehe meinen Weg. Den Weg in die Unendlichkeit. In die Unendlichkeit des Nichts. Nichts stört meine Konzentration. Nichts lenkt mich ab. Nichts steht mir im Weg. Ab und zu kreuzen Menschen meinen Weg. Sie kommen. Hindern mich nicht. Begleiten mich ein Stück meines Weges und verlassen ihn dann wieder. Aber sie stören mich nicht. Sie sind da und bald weg. Sie sind hier, doch nicht ewig. Sie kennen mein Leben, doch nicht mich. Begleiten mich und verschwinden. Dann bin ich wieder allein. Allein in der Unendlichkeit. In der Unendlichkeit des Nichts. Gehe den Weg entlang. Ich komme an eine Kreuzung. Wie viele solche Kreuzungen werde ich noch auf meinem Weg beschreiten? Welcher Weg ist der Richtige. Ich bleibe stehen. Sehe mich um. Sie sehen alle gleich aus. Einer genauso verlockend wie der Andere. Kein Schild, das mir die Richtung weißt. Kein Mensch, der mir den Weg zeigt. Ich sehe nicht, was hinter der Kreuzung auf mich zukommen mag. Was passieren wird. Ich bin ratlos. Was soll ich denn jetzt nur tun? Ich sehe ein Licht. Wie sehr es blinkt. So schön. So wunderschön. Ich stehe auf. Will gehen. Kann nicht. darf nicht. will nicht. Es ist der Falsche weg. Ich gehe hinein in einen Tunnel. Ein Tunnel voller schweren Zeiten. Ein Tunnel mit Trauer, Not, Verzweiflung. Ich gehe hinein. Den Kopf erhoben. Kein Licht am Ende dieses Tunnels. Gibt es ein Ende? Ich gehe weiter. Schritt für Schritt. Immer weiter. Ohne Pause. Gehe weiter. Nein ich gebe die Hoffnung nicht auf1 ich gehe weiter. Bis zum Ende! Ich werde es schaffen! Ich muss es schaffen. Gehe weiter. Eine bedrohliche Dunkelheit umschließt mich. Schwächt mich. Zerreißt mich. Stolpere falle. Atme schwer. Was?! Ist das schon alles? Mehr kannst du nicht? Bin ich wirklich so schlecht. Bin ich so krank, dass ich mich wegen so einem Stein in die Knie zwingen lasse? Bin ich wirklich so schlecht? NEIN! Ich bin stark, hörst du? Ich werde weiter gehen. Ich werde niemals aufgeben. Nein niemals. Stämme mich auf die Knie. Niemals! Drücke mich hoch. Der Tunnel hat kein Ende. Stehe auf. Den Kopf erhoben. hole tief Luft…Schreie. Schreie so laut ich kann. Durchbreche die Stille. Ein Wutschrei. Die Unendlichkeit des Nichts fällt Stück für Stück in sich zusammen. Der Tunnel löst sich auf. Die Dunkelheit verschwindet. Die stille wird durch das rauschen des Meeres abgelöst. Die Dunkelheit weicht dem Tag. Die Sonne scheint. Alles ist hell und freundlich. Das Nichts ist verschwunden. Das Leben ist gekommen. Ich laufe weiter. Kirschbäume in voller Blüte. Ein sanfter Windstoss, der die purpurnen Blütenblätter, wie Schnee zu Boden tanzen lässt. Ein Luftzug weht mir durchs Haar. Ich fühle mich frei. Ich bin frei. Ich schaue mich um. Wunderschön. Wende mich wieder dem Weg zu. Ein Mädchen steht vor mir. Ihr goldenes Haar.  So wunderschön. Ihre Augen Sie strahlen. Ein Gesicht so rein, so vollkommen. Sie begleitet mich. Ich begleite sie. Wir stehen auf einem Hügel. Unser Ziel vor Augen. Die Straße die dorthin führt. Sie ist gewunden verschachtelt.
Komm mit mir. Sagt das Mädchen. Ihre Stimme. Wie sie klingt. Sie ist perfekt. Komm mit saht sie. Und fliegt. Nimm mit mir den Luftlinienweg. Er ist er schnellste. Gib mir deine Hand. Ich helfe dir. Ich gebe ihr meine Hand. Sie kommt auf mich zu. Blickt mir in die Augen. Sie küsst mich. Ich küsse sie. Wir küssen uns. Ich schließe die Augen. Ich liebe sie. Ich weiß nicht, wie lange es dauerte, bis ich meine Augen öffnete. Ich öffne die Augen. Sie steht vor mir. Ihre Augen leuchten. Ich sehe nach unten. Der Boden ist verschwunden. Ich schwebe. Ich fliege. Ich habe den Richtigen Weg beschritten. Ich fliege! Stoße hinauf in die Luft. Sturzflug und wieder hinauf. Das Mädchen tut es mir gleich. Lachen. Fröhlich sein. Spaß haben. Leben. Lieben.
LIVE YOUR LIFE IN LOVE AND BE HAPPY.
Unser Ziel kommt näher. Bald haben wir unser Ziel erreicht.

 

6.10.08 15:11
 


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